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Grading (Zustandsklassen)
Grading ist die Einstufung eines gebrauchten Geräts in eine Zustandsklasse, meist mit Buchstaben wie A, B und C. Die Klasse beschreibt Optik und Funktion und bestimmt maßgeblich den Preis.
Einen verbindlichen, branchenweiten Standard für Zustandsklassen gibt es bei IT-Hardware nicht. Jeder Händler und Aufbereiter arbeitet mit einer eigenen Skala. Grob lässt sich sagen: Klasse A steht für kaum sichtbare Gebrauchsspuren, Klasse B für normale Spuren, Klasse C für deutliche Spuren oder kleinere Mängel. Defekte Geräte werden oft gesondert geführt.
Bewertet werden in der Regel das Gehäuse, das Display, die Tastatur, die Anschlüsse und die Funktion. Bei Notebooks und Smartphones kommt der Zustand des Akkus hinzu, gemessen als verbleibende Kapazität im Vergleich zum Neuzustand.
Weil die Skalen voneinander abweichen, lohnt der Blick auf die Beschreibung hinter den Buchstaben. Ein „B“ bei einem Anbieter kann einem „A“ bei einem anderen entsprechen. Entscheidend für einen fairen Ablauf ist, dass die Kriterien vorher schriftlich feststehen und dass der Restwert nicht erst nach der Abholung festgelegt wird.
Was das für Ihre Ausmusterung bedeutet
Fragen Sie vor dem Verkauf, nach welchen Kriterien eingestuft wird und was bei einer Abweichung passiert. Eine nachträgliche Abwertung nach der Prüfung ist die häufigste Beschwerde im Markt.
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Stand: 25.09.2026. Keine Rechtsberatung.