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ITAD (IT Asset Disposition)

ITAD steht für IT Asset Disposition, also die geregelte Ausmusterung von Firmen-IT. Dazu gehören Abholung, Datenlöschung, Nachweis und am Ende Wiederverwendung oder fachgerechte Verwertung.

Der Begriff kommt aus dem Englischen und ist in Deutschland vor allem unter Fachleuten gebräuchlich. Im Alltag sprechen Unternehmen eher von „IT ausmustern“, „Hardware verkaufen“ oder „IT-Entsorgung“. Gemeint ist derselbe Vorgang: Geräte verlassen das Unternehmen, und dabei darf weder ein Datenleck noch ein unnötiger Wertverlust entstehen.

Ein vollständiger ITAD-Ablauf hat in der Regel vier Stationen. Erstens die Bestandsaufnahme: welche Geräte, wie viele, in welchem Zustand. Zweitens die sichere Übergabe mit dokumentierter Nachweiskette. Drittens die Datenlöschung nach einem anerkannten Standard wie NIST SP 800-88, mit einem Löschprotokoll je Gerät. Viertens die Verwertung: Weiterverkauf, Aufbereitung oder, wenn nichts mehr zu retten ist, fachgerechte Entsorgung nach dem ElektroG.

Weil der Dienstleister dabei mit Datenträgern arbeitet, auf denen noch personenbezogene Daten liegen, braucht es vorher einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Was das für Ihre Ausmusterung bedeutet

Wer IT ausmustert, hat drei Aufgaben auf einmal. Die Daten müssen nachweisbar weg, der Restwert soll nicht verloren gehen, und für jedes Gerät braucht es einen Beleg. Ein ITAD-Dienstleister übernimmt alle drei.

Mehr dazu: Firmen-IT ausmustern und verkaufen

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Stand: 25.09.2026. Keine Rechtsberatung.